Wissenschaftliche Fledermausmarkierung

 

Die Koordination der Fledermausmarkierung obliegt den beiden Markierungszentralen in Bonn (westdeutsche Bundesländer) und Dresden (ostdeutsche Bundesländer).

 

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation für die Fledermausmarkierung muss in den ostdeutschen Bundesländern durch das Absolvieren eines mehrtägigen Fledermausmarkiererlehrganges und das Ablegen einer Fledermausmarkiererprüfung an der zuständigen Fledermaus-Markierungs-Zentrale (FMZ) Dresden erbracht werden.

 

Die Unterarmklammer (auch Fledermausklammern genannt) bestehen aus einer Aluminiumlegierung mit einem Großbuchstaben und einer 5 oder 6 stelligen Zahlenkombination. Sie werden je nach Größe der Fledermausart in drei verschiedenen Ausführungen am Unterarm angelegt.

 

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Fledermausklammern

 

Bechsteinfledermaus

Myotis bechsteinii (Bechsteinfledermaus) mit einer Fledermausklammer

(Foto: R. Drangusch)

 

Alle Wiederfunde einschließlich der dazugehörigen Beringungen werden in einer Datenbank in der FMZ-Dresden gespeichert und stehen für weitere Auswertungen zur Verfügung.

 

Wiederfund

Wiederfundkarte

 

Eine Wiederfundkarte erhält jeder Finder einer markierten Fledermaus, wenn er die Daten an die Markierungszentralen weiterleitet.

 

Markierungszentralen:

 

Ostdeutschland:

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Fledermausmarkierungszentrale, Postfach 10 05 10, 01076 Dresden

E-Mail: dagmar.brockmann(a)smul.sachsen.de

 

oder

 

Westdeutschland:

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig -Leibnitz-Institut für Biodiversität der Tiere-, Museumsmeile Bonn, Adenauerallee 160, 53113 Bonn

E-Mail: j.decher(a)zfmk.de

 

 

aktuelle Funde

 

In der nachfolgenden Tabelle sind interessante und aktuelle Wiederfund in bzw. aus Sachsen-Anhalt zu sehen. (Stand 04/2017)

 

interessante und aktuelle Wiederfunde_Stand 08_2017

 



 

Impressum

Arbeitskreis Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V. 2014